HNa, 60 %ige Suspension in Paraffinöl. Graue Suspension, fast geruchlos.
Gefahren für Mensch und Umwelt
Verursacht Verätzungen. Einatmen kann zu Ödemen der Atmungsorgane führen. Verschlucken führt zu Verätzungen von Mund, Rachen, Speiseröhre und Magen/Darm mit Perforationsgefahr. Bei Augenkontakt besteht Erblindungsgefahr. B
ildet mit Wasser hochentzündliche Gase. Nicht mit Wasser, Säuren und Alkoholen in Berührung bringen.
Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln
Schutzhandschuhe als kurzzeitiger Staub-/Spritzschutz.
Verhalten im Gefahrfall (Unfalltelefon: 112)
Vorsichtig trocken aufnehmen. Mit niederen Alkoholen unschädlich machen.
Mit trockenem Sand oder Zement abdecken. Ungeeignetes Löschmittel: Wasser.
Setzt im Kontakt mit Wasser Wasserstoff frei. Kann sich mit Luftfeuchtigkeit selbst entzünden.
Erste Hilfe
Nach Hautkontakt: Mit reichlich Wasser abwaschen. Abtupfen mit Polyethylenglycol 400. Nach Augenkontakt: Mit reichlich Wasser bei geöffnetem Lidspalt mindestens 15 Minuten ausspülen. Sofort Augenarzt hinzuziehen. Nach Einatmen: Frischluft. Sofort Arzt hinzuziehen. Nach Verschlucken: Speiseessig oder Zitronensaft trinken, dann reichlich Wasser. Erbrechen wegen Perforationsgefahr vermeiden. Sofort Arzt hinzuziehen. Nach Kleidungskontakt: Kontaminierte Kleidung sofort entfernen. Ersthelfer: siehe gesonderten Anschlag
Sachgerechte Entsorgung
Aufgeschlämmt in einem trockenem, inerten Lösemittel, z.B. Tetrahydrofuran, tropfenweise mit 2-Propanol versetzten. Nach dem die Reaktion abgeklungen ist, vorsichtig Wasser zugeben. Nach Neutralisation zu den organischen, halogenfreien Lösemittelabfällen geben.